Ab morgen: Neues Semester in TUCaN

Ab Dienstag, dem 15.3. wird in TUCaN das neue Vorlesungsverzeichnis (VV) veröffentlicht, also das fürs Sommersemester 2011. Gleichzeitig wird TU-weit die Modul- und Lehrveranstaltungsanmeldung freigeschaltet. Die Anmeldephase läuft diesmal bis 15.9. bzw. bis zu dem Tag, wo das VV auf das Wintersemester 2011/12 umgeschaltet wird.

Näheres zu den Phasen für die Übungsgruppen- und Prüfungsanmeldung ist derzeit nicht bekannt, auch keine speziellen Regeln für den Fachbereich Informatik.

TUCaN Serviette

Kommentar

Am Vergangenen Dienstag ist mir bei einer Abendveranstaltung der TU Darmstadt etwas ganz unerwartetes ,wortwörtliche, in die Hände gefallen. Dabei handelt es sich um eine Serviette. Natürlich nicht irgendeine, sondern eine ganz besondere Serviette mit einem Tucan. Rein zufällig heißt das Campusmanagementsystem der TU Darmstadt, welches vor kurzem eingeführt wurde, auch TUCaN. Wenn das nicht etwas viel Zufall ist.

Der TUCaN-Song

Hier nun das  sehnlichst erwartete Video zum Song! Dieses entstand am letzten Tag der OPhase WS2010/11, gespielt von der Fachschafts-Band.

Natürlich LIVE und absolut fehlerfrei, genau wie TUCaN…

Viel Spaß beim schauen!

Und hier noch (auf vielfachen Wunsch) der Song-Text:

In the uni, I make ‚em cry. Refuse to work, strike all day.
I’m the one, I’m the two, I’m toucan, who are you!
The tou, tou, tou, Toucan. Tou, tou, tou, Toucan!
Eat some grades and homework sheets, students data’s what I need. Bam: Toucan!
I live on servers, they’re far to slow, I’m full of errors, turquois and red.
Students fright. Teachers pain. All they’re death. And now I got you.

(Text by Sven Amann)

TUCaN’t

Kommentar

Nachdem mehrere Anfragen bezüglich des „TUCaN’t“-Logos kamen, gibt es hier für alle Interessierten das Logo in folgenden Varianten zum Download:

Creative Commons Lizenzvertrag
Das „TUCaN’t“-Logo von Benedikt Bicker steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

TUCaN. Ein Herbstalbtraum.

Kommentar

Nachdem ich gestern Abend zum ersten Mal mit TUCaN arbeiten musste, stellte sich innerhalb kürzester Zeit heraus, dass all das Gejammer und die Verwünschungen, die bereits von allen Seiten zu hören waren, eine wahre Grundlage haben. Daher möchte ich meinen Kommentar zu diesem Witz von Computersystem in Form dieses kleinen Textes ausdrücken:

Dienstag, 12. Oktober 2010, 10:01 Uhr
Der Darmstädter Soziologie-Student Moritz S. wundert sich, dass er so früh aufgewacht ist, nimmt sich aber vor, die dadurch gewonnene Zeit zu nutzen. Das nächste Semester steht vor der Tür, Zeit für die Semesterplanung. Er loggt sich in TUCaN ein.

10:08 Uhr
Die Informatik-Erstsemester werden nach einer kurzen Einführung in das System im PC-Poolraum auf TUCaN losgelassen. Die Antwortzeiten des Systems nehmen spürbar zu.

10:14 Uhr
Moritz S. erhält bei seinem Versuch, das Vorlesungsverzeichnis zu durchblättern, immer mehr Fehlermeldungen. Er verschiebt sein Vorhaben auf den frühen Nachmittag.

10:31 Uhr
Der Informatik-Erstie Hannes P. schafft es durch einen Bug, seine in TUCaN hinterlegte Matrikelnummer zu ändern. Angespornt durch seinen Erfolg sucht er nach weiteren Lücken.

11:02 Uhr
Da auch die Hilfswissenschaftler gerade in einem zweistündigen Vortrag ihren Ersties das System erklärt haben, wirft TUCaN mittlerweile bei 9 von 10 Seitenaufrufen Fehlermeldungen aus. Ein Arbeiten ist kaum mehr möglich.

11:48 Uhr
Hannes P. nutzt eine neue Lücke aus, um aus den Abhängigkeiten zweier Module im Soziologiestudium eine Endlosschleife zu basteln. Anschließend geht er mit seinen Kommilitonen in die Mensa, um diesen Erfolg zu feiern.

12:04 Uhr
Der betagte TUCaN-Datenbankserver läuft seit mittlerweile zwei Stunden an der Grenze der Belastbarkeit. HRZ-Mitarbeiter Thorsten H., eigentlich für die Betreuung zuständig, bekommt nichts davon mit, weil er in der Tanke neue Athene-Cards ausgeben muss.

13:27 Uhr
Die Temperatur innerhalb des Servers ist mittlerweile auf 80°C gestiegen. Die automatisch versandten Warnungen können bei Thosten H. nicht direkt ankommen, da aufgrund der immensen TUCaN-Anschaffungskosten kein Geld mehr für Diensthandys vorhanden ist.

14:02 Uhr
In der Annahme, dass das System jetzt vielleicht weniger ausgelastet sein könnte, loggt sich Moritz S. in TUCaN ein. Er schafft es nach einigen Anläufen sogar, die Liste von möglichen Modulen aufzurufen. Er klickt eines davon an.

14:02 Uhr und 4 Sekunden
Verwirrt vom lauten Knall, die vom ehemaligen HRZ-Rechenzentrum herrühren, irren hilflose Studenten durch aufsteigende Rauchschwaden über die Lichtwiese, junge Menschen wie du und ich, die einfach nur in Ruhe studieren wollten.

(PS: Die Textidee ist natürlich schamlos geklaut vom genialen Stenkelfeld-Text zur Adventsbeleuchtung)

(PPS: Alle Namen und Zusammenhänge sind selbstverständlich frei erfunden – außer dass TUCaN tatsächlich so miserabel funktioniert)

Mit unserem neuen Campusmanagementsystem wird alles besser…

Kommentar

KIF-Nachlese I: Bürokratie im Studium

Die 38,0. KIF in Dresden ist zu Ende, die Darmstädter Teilnehmer mittlerweile wieder zu Hause und laaangsam wieder ausgeschlafen. Während der KIF haben uns über den Beitrag Ab nach Dresden! einige Anregungen und Idee erreicht. Dabei ging es primär um die Frage, wie bestimmte Dinge im Studium an anderen Hochschulen/Universitäten aussehen; besonders natürlich im Vergleich zu der Situation bei uns. In den kommenden Tagen werden wir von den Ergebnissen jeweils kurz berichten.

Fangen wir mit der ersten Frage an: Wie viel Bürokratie gibt es in anderen Bachelor-Studiengängen?

Kurzantwort: An vielen Hochschulen gibt es weniger Bürokratie und es scheint dort problemlos online zu klappen. Eine Auswahl der Gespräche:

An der RWTH Aachen klappt es meines Erachtens hervorragend: Dort gibt es ein Online-System, dass buchstäblich alles für Studenten interessante Verwaltungsfunktionen enthält: Elektronisches Prüfungs- und Studierendensekretariat mit An- und Abmeldungen für Prüfungen, Leistungsspiegelübersicht per signierten E-Mails, Übungsanmeldungen… Das System liefe laut den Studenten fehlerfrei und stabil. Ich durfte es sogar kurz benutzen – und war beeindruckt. Es ist sehr einfach und schlicht aufgebaut, intuitiv zu bedienen, folgt Web- und UI-Standards und kann alles, was man braucht. Offensichtlich haben die Datenlotsen („TUCaN„) also nichts damit zu tun.

An der Uni Bremen liefe auch alles online ab. Interessant ist hier, dass das dortige System Studenten automatisch und ungefragt zu Nachprüfungen anmelden würde, wenn sie durch eine Prüfung durchgefallen sind. Manuelles Abmelden wäre aber möglich (wenn man rechtzeitig d’ran denkt…).

Die Hochschule Karlsruhe wäre diesbezüglich noch rabiater: Das Online-System meldete alle Studenten automatisch zu allen Prüfungen an, die sie in „ihrem“ Semester schreiben „sollen“ samt Nachschreibeprüfungen. Manuelles Abmelden wäre aber auch hier möglicht.

An der HU Berlin gäbe es für Prüfungsanmeldungen über das Online-System ein PIN/TAN-Verfahren.

An einigen Universitäten wie in Paderborn oder Hamburg gibt es bereits „Campus-Management-Syteme“ (dort von den Datenlotsen, die auch für die TU Darmstadt das System entwickeln). Dort liefen die bürokratischen Sachen über diese Systeme. Die aber alles andere als benutzerfreundlich sind (hier verwende ich jetzt mal direkt den Indikativ), was sich für TuCaN bei uns auch schon abzeichnet.

Fazit: Die Auswahl ist natürlich nicht repräsentativ; aber es hat mich überrascht, dass es an offenbar an sehr vielen Hochschulen und  Universitäten entweder mit weniger Bürokratie geht oder die Bürokratie durch gute Online-Systeme hinreichend „bequem“ ist. Eigentlich ist es eine Schande gerade für eine „Technische Universität“, dass wir hier noch so umständliche Verfahren haben.

Aber es kommt ja (leider?) TuCan. Was schon seit einigen Jahren als Totschlagargument dazu dient, jetzt nichts mehr an den Prozessen zu verändern (denn „mit TuCaN wird sich das ja sowieso alles ändern“). Unser AStA und Vertreter der Fachschaftenkonferenz sind schon seit langem in den Einführungsprozess von TuCaN involviert  und haben bereits etliche negative „Systemeigenschaften“ entfernen können. Aber nach den Erfahrungen in Hamburg, Paderborn und anderen Universitäten mit Systemen von den Datenlotsen steht zu befürchten, dass sich die (bürokratischen) Verhältnisse an der TU Darmstadt zumindest bis zum Jahre 2020 nicht signifikant verbessern werden.

Kurzbericht: Fachschaftenkonferenz bei der Fachschaft Computational Engineering

Die Fachschaftenkonferenz (FSK) der TU Darmstadt ist der Zusammenschluss aller TU-Fachschaften. Die FSK trifft sich monatlich wechselnd bei einer Fachschaft, im April fand sie am 28. bei der Fachschaft Computational Engineering statt.

Aufgrund zweier Gäste und vieler Themen haben wir von 18:30 Uhr bis kurz vor 23 Uhr getagt. Behandelt wurden diese Themen:

Falls ihr näheres zu einem Thema wissen wollt, fragt einfach in den Kommentaren nach. Das „offizielle Protokoll“ wird immer nach einiger Zeit von der ausrichtenden Fachschaft bei den anderen FSK-Protokollen veröffentlicht.

Die nächste reguläre FSK findet im Mai bei der Fachschaft Lehramt statt, im Juni ist die Fachschaft des Fachbereichs 1 dran. Davor findet noch am 29. April eine Sonder-FSK zum Thema TUCaN (mit der TU-Projektleitung und der ausführenden Firma Datenlotsen) sowie am 3. Mai eine Sonder-FSK aufgrund der Neuwahl des Vizepräsidenten für Studium und Lehre (mit bisherigem und designiertem Vizepräsidenten) statt.

Die Tu(c/k)an-Verschwörung

Der neue Name des CampusNet hat ja schon für die ein oder andere Reaktion gesorgt. Aber hinter dem Namen steckt tatsächlich ein tieferer Sinn, wie das ultimative Investigativmagazin das Wesentliche jetzt exklusiv herausfand:

Niemand anderes als der wohlbekannte Musiker und Komiker Helge Schneider nämlich ist der Schöpfer der wahrlich originellen Namenskreation! Und nicht nur das, es existiert sogar schon in Video im Interblag, in welchem er einen Großteil des technischen Hintergrunds erklärt, was gerade für Informatiker sicherlich spannend sein dürfte:

Hier ist das exklusive Video

Ein komischer Vogel

Kommentar

Eine neues Akronym hat heute das Licht der Welt erblickt: TUCaN. Diese Abkürzung, die für TU Campus-Net(z) stehen soll, soll nun der Name des Campus-Management-Systems der TU Darmstadt werden.

Ein Name, der im Referat Kommunikation im Wettbewerb sicherlich sofort für Begeisterungsstürme gesorgt hat, das uns seit der Umwandlung der Universität in eine Marke schon mit anderen kreativen Wortschöpfungen wie „Tomorrow knows.“ (?!) beglückte.

Wortschöpfungen, die Verwirrung stiften und eine Anbiederung an den Zeitgeist des sprachlichen Verfalls offenbaren. Viele werden diesen Namen wahrscheinlich nicht wie den der fast gleichnamigen Vogelfamilie aussprechen, sondern pseudo-englisch „tyoukän“ – was sicherlich nicht unbeabsichtigt ist. Damit ist man auch gleich international und der Sprung zur „Eliteuni“ ja nur noch Formsache.

Um nicht mißverstanden zu werden: Viele Neuerungen wie das einheitliche TU-Design in Drucksachen und im Web haben das Bild und „Gemeinschaftsgefühl“ der TU verbessert. Aber mitunter frage ich mich, ob es den Mitarbeitern dieses Referats nicht eigentlich egal ist, ob sie in einer Suppenfabrik oder einer Universität arbeiten. Diverse Dinge, die man inoffiziell so hört, lassen mich daran zweifeln, dass man dort vom (zugegeben diffusen) „Wesen einer Universität“ eine Ahnung hat, das sich eher durch eine Vielfalt verschiedener (Fach-) Kulturen, Denkweisen und Widersprüche ausdrückt als in den Formen einer hierarchisch organisierten Firma, bei denen wenige Leute allen sagen, wo es ‚lang geht.

Aber auch, wenn dies nun der offizielle Name sein soll: Seinen inoffiziellen Namen bei vielen innerhalb der TU, insbesondere bei Leuten, die sich dummerweise mit Softwareentwicklung auskennen, wird das Projekt behalten: CampusCrash.

Name des Campus-Management-Systems der TU steht fest

Nach noch unbestätigten Informationen Wie jetzt bestätigt wurde, wird der offizielle Name des kommenden Campus-Management-Systems der TU, das bislang mit CampusNet bezeichnet wurde, TUCaN sein (das soll für TU Campus-Net(z) stehen). Der Name ist vorhin auf der Preisverleihung für die Namensfindung bekannt gegeben worden.

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Teilnehmeranzahl: 86

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