Würdigungen des Fachbereichs

Am vergangenen Donnerstag, den 20. Januar, fand erstmalig die Veranstaltung Würdigungen des Fachbereichs statt. Auf dieser Veranstaltung wurden von unserem Dekan Würdigungen für alle Statusgruppen ausgesprochen. Es wurden viele Mitarbeiter und Professoren für die im vergangenen Jahr gewonnenen Preise und einige ausgezeichnete Abschlussarbeiten geehrt. Auch das Feedback-Team der Fachschaft verlieh die Preise für die besten Vorlesungen und Übungen der vergangenen beiden Semester. Weiterhin ehrte der Dekan auch die Fachschaft für ihr Engagement in der Ophase und der im Winter ausgerichteten Konferenz der Informatikfachschaften. Die Veranstaltung war von allen Statusgruppen sehr gut besucht und abschließend konnten noch gemütliche Gespräche bei einem Gläschen Sekt geführt werden.

Hast du LuSt?

Der Lehr- und Studienausschuss (LuSt) sucht mehr Studenten! Im LuSt kann prinzipiell alles behandelt werden, was Studium und Lehre am Fachbereich Informatik betrifft. Eine kleine Themenübersicht findet ihr unter dem LuSt-Tag auf „das Wesentliche“.

Offiziell sind im Ausschuss vier Studenten vertreten, der Umgang mit Professoren und Mitarbeitern ist aber so locker, dass man einfach so dabei sein kann. Die Studenten treffen sich meistens vorher, um anzusprechende Themen vorzubereiten. Diese Vortreffen sind auch ein guter Einstieg für neue Interessierte.

Der nächste Lehr- und Studienaussschuss findet am 30. November um 16 Uhr in S2|02 A126 statt. Das studentische Vortreffen ist am gleichen Tag um 13 Uhr im Fachschaftsraum D120. Hast du LuSt? Komm’ am Dienstag einfach zum Vortreffen!

Neue Lehrform: Erweitere Seminare für vier CP

Im Wahlpflichtbereich des Bachelors und Master Informatik kann man bisher Seminare für drei Credit Points belegen. Vielleicht ist es dem ein oder anderen bei seiner Semesterplanung aufgefallen: Seit WS 10/11 kommt die neue Form „Erweitertes Seminar“ für vier Credit Points (CP) dazu. Hier der Hintergrund und die Intention dazu.

Ausgangspunkt sind die 2009 aufgestellten Grundsätze für Studium und Lehre der Technischen Universität Darmstadt. Bei einem Abgleich mit dem Studium und der Lehre an unserem Fachbereich stellte sich im Lehr- und Studienausschuss (LuSt) heraus, dass lediglich der Punkt „Forschungsorientierte Lehr-/Lernformen“ einer gesonderten Betrachtung bedarf.

Diese existieren bei uns im Wahlpflichtbereich als Praktika und insbesondere als Seminare. Bei letzteren gibt es eine besonders große Bandbreite der „Forschungorientierung“: Die einen Seminare verlangen nur eine schriftliche Ausarbeitung zu verschiedenen Texten, meist ergänzt durch einen Vortrag mit anschließender Diskussion. Andere Seminare geben einen tieferen Einblick in den wissenschaftlichen Publikationsprozess: Literaturrecherche, Aufbau eines wissenschaftlichen Papers, Peer-Review-Verfahren, Präsentation auf einer (simulierten) Fachkonferenz.

Um diese Merkmale stärker hervorzuheben und den damit verbundenen Mehraufwand besser in CPs abzubilden, ist eine neue Seminarform „Erweitertes Seminar“ für vier CP entwickelt worden. Ein früherer Entwurf sah noch mangels besserer Ideen den Namen „wissenschaftliches Seminar“ vor, auch sollte es dafür sechs CP geben. Dies wurde von den Professoren als zu hoch angesehen und auch ein neutralerer Name vorgeschlagen.

Das endgültige Konzept stand dann am 9. Juni diesen Jahres fest und wurde im Lehr- und Studienausschuss verabschiedet. Da die Dozenten ihre Lehrveranstaltungen fürs Wintersemester bis zum 30. Juni melden müssen, werden derzeit erst sieben Seminare mit vier CP angeboten:

Wenn ihr also in diesem Semester oder in Zukunft ein Seminar findet, dass die o.g. Merkmale erfüllt, aber nur mit drei CP vergütet ist, geht auf den Veranstalter zu. Falls dieser beim Standardseminar bleiben möchte, gebt der Fachschaft Bescheid.

Die andere Richtung sollte natürlich auch ausgeschlossen sein: Ein Seminar bei uns sollte nur dann vier CP bringen, wenn es ein paar oder alle der Merkmale erfüllt – aber über einen CP mehr wird sich wohl kein Student beklagen…

Probleme mit dem Anwendungsfach?

Wer kennt es nicht. Man wählt ein Anwendungsfach mit einem guten Namen und interessant klingenden Veranstaltungen aus, mit der Vorstellung dieses in drei Semesters durchzuziehen. Aber schon beim Erstellen des Stundenplan für das Anwendungsfach kommt das erste böse Erwachen. Die Grundlagenvorlesungen des anderen Fachbereich werden nur im Sommer und nicht jetzt im Winter gelesen und ihr müsst wohl oder übel schon vertiefendes hören um im Zeitplan zu bleiben. Oder die Liste der Veranstaltungen ist zwar groß aber im Winter wird genau eine der Veranstaltungen angeboten. Zur Krönung kommt ihr natürlich in dieses, mit einem maximalen Teilnehmerzahl versehene, Seminar nicht rein.

Hier kann man bestimmt noch mehr Beispiele finden, jedoch kenne ich aus dem Stand einfach nur zur wenige Probleme. Genau das ist nun die große Aufforderung, die ich hier in die Runde werfen möchte. Nennt doch bitte Probleme eurer Anwendungsfächer und schreibt diese als kurzen Beitrag in das Forum!

Mentorentisch in der ersten Vorlesungswoche

Du bist Erstsemester und hast die Ophase verpasst? Dann komm am besten zum nächst möglichen Termin zur Mentorensprechstunde in der ersten Vorlesungswoche.
Wir verraten dir wie wie dein Stundenplan aussieht, wie du dich für Übungsgruppen und das Mentorensystem anmeldest, und statten dich mit einem Ophasen-Inforz aus, in dem du alles Wichtige zum Studieneinstieg zusammengefasst nachlesen kannst.

   Die Sprechzeiten sind:

      Montag (18.10.)    11:40 – 12:40

     Dienstag (19.10.)   11:40 – 13:40

     Mittwoch (20.10.)  11:40 – 12:40

Du findest uns im Foyer des Informatik Gebäudes (S2|02) beim Eingang vom Herrengarten.

Neue Berufungskommissionen eingesetzt

In dem heutigen Fachbereichsrat (FBR) wurden drei neue Berufungskommissionen eingesetzt.

  • Theoretische Informatik (Nachfolge Prof. Veith; als studentische Vertreter wurden Nico Haase und Jan Hendrik Burdinski entsandt)
  • Juniorprofessur Sprachtechnologie i.R.d. LOEWE-Schwerpunktes “Digital Humanities” (neu; als studentische Vertreter wurden Felix Kerger und Claudia Widow entsandt)
  • Kooperationsprofessur für Prof. Dr. Wolfgang Effelsberg, Uni. Mannheim (als studentische Vertreter wurden Jan Bücher und Matthias Götz entsandt)

Die neue „Mathematik für Informatiker“

Die Mathematik-Vorlesungen zu Beginn des Informatik-Bachelors sind in der Vergangenheit immer wieder Kritik ausgesetzt worden. Auf Initiative der Studenten wurde deshalb im Lehr- und Studienausschuss (LuSt) eine Arbeitsgruppe „Mathematik im Grundstudium“ eingerichtet. Unter Mitwirkung der Studenten sowie verschiedener Informatik- sowie Mathematik-Dozenten (darunter der aktuelle, Dr. Robert Haller-Dintelmann) wurden Inhalt und Methodik an die Bedürfnisse der weiterführenden Veranstaltungen angepasst.

„Mathematik für Informatiker III“ ist davon ausgenommen, da dort keine größeren Probleme bekannt sind und der Anteil der Informatik-Studenten an der Hörerschaft geringer ist.

Herausgekommen ist der „Vorschlag zur Neukonzeption Mathematik I/II“. Er wurde vom o.g. LuSt und dem Mathematik-Studienausschuss abgesegnet. Die dort enthaltene Gliederung entspricht noch nicht genau dem Inhaltsverzeichnis des Skriptes, denn der zeitliche Ablauf kann sich noch leicht ändern. Die Arbeitsgruppe wird auch während des Wintersemesters den Zwischenstand besprechen. Meldet euch bei weiteren Problemen entweder direkt bei der AG, oder über die Fachschaft – die Sitzungen, auch des Lehr- und Studienauschusses, sind öffentlich.

Die QSL-Kommission hat wieder Geld verteilt

Vorhin trat die QSL-Kommission des Fachbereich zusammen, um über Anträge von Veranstaltern für das nächste Semester zu entscheiden.

Die Anträge umfassten – wie gewöhnlich – überwiegend Mittel für Tutoren in Kanoniken und Wahlpflichtveranstaltungen. Darüber hinaus gab es auch wieder einen Antrag zur Finanzierung der Öffnung der Fachbereichsbibliothek während der vorlesungsfreien Zeit (Früher war die Bibliothek in der vorlesungsfreien Zeit 4-5 Stunden die Woche geöffnet.) und Anträge zur Anschaffung für Hardware für Bachelor-Praktika und einer Lehramts-Veranstaltung.

Wir haben fast alle Anträge genehmigt, das Volumen belief sich heute auf ca. 60.000 Euro. Einige Anträge haben wir zurechtgestutzt, weil einige Veranstalter zu hohe Schätzungen für Tutoren verwendet haben. Zwei Anträge haben wir erstmal zurückgewiesen, weil sie stark nach Substitionsanträgen ausgeschaut haben. (Es wurde Hardware für ein Praktikum beantragt, die die letzten Semester immer das Fachgebiet bezahlt.)

Praktikum als Bonus oder Teil der Note

In dem letzten Lehr- und Studienausschuss wurde über das Bonussystem diskutiert (liebevoll Payback-Punkte genannt). Dabei wurde von Prof. Koch die Frage in den Raum gestellt, ob Studenten bei einer vorlesungsbegleitenden Prüfung ein dazugehöriges Praktikum lieber als Bonus oder als Teilnote einbringen möchten. Um diese Frage von anderen Fragen zu trennen, betrachten wir zunächst einmal eine Veranstaltung die in beiden Fällen vorlesungsbegleitend geprüft wird.

Eine Teilnote bedeutet, dass das Praktikum als eine Teilprüfung gewertet wird. Es hat den Vorteil, dass die gesamte erbrachte Leistung des Praktikums direkt in die Endnote eingeht. Dies kann jedoch auch zum Nachteil denn bei einer Nichtbearbeitung des Praktikums ist es nicht mehr möglich eine 1.0 als Endnote zu erreichen.

Ein Bonus bedeutet, dass die erreichten Punkte anschließend zu den Punkte aller Prüfungen gezählt werden und die Note verbessern können. Eine Nichtbearbeitung hat keine Folgen, da es noch immer möglich ist, in den Prüfungen insgesamt eine 1,0 zu erreichen.

Wie seht ihr das?

Soll ein Praktikum einer vorlesungsbegleitenden Prüfung als Bonus oder als Teilprüfung in die Note eingehen?

  • Bonus (62%, 21 Stimmen)
  • Teil der Note (38%, 13 Stimmen)

Teilnehmeranzahl: 34

Loading ... Loading ...

Sommerfest auch künftig in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich? Eure Meinung ist gefragt.

Das Sommerfest ist erfolgreich zu Ende gegangen und jetzt ist eure Meinung als Besucher gefragt. Soll dieses Fest auch künftig in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich organisiert werden?

  • Nein, die Fachschaft soll das besser allein machen. (3%, 2 Stimmen)
  • Ja, die Fachschaft und der Fachbereich sollen zusammenarbeiten. (97%, 63 Stimmen)

Teilnehmeranzahl: 65

Loading ... Loading ...

Zudem würden wir uns auch über eine Textmeinung freuen.

Außerdem möchte ich mich auch nochmal als Leitung bei allen Organisatoren, Helfern und vor allem beim Fachbereich für die Unterstützung bedanken.[sb]

Sommerfest

Die Zelte sind abgebaut, die Getränke abgeholt, die Anlage weggebracht…

Jetzt ist es Zeit, das Fest revue passieren zu lassen.

  • Aus Sicht der Organisation ist das Fest richtig gut gelaufen und hat gut geklappt.
  • Von den bisher bei mir gelandeten Meinungen war auch alles bestens und ein großer Erfolg. (sowohl Studenten als auch Mitarbeiter)

Von Seiten der Leitung möchte ich dafür stellvertretend allen Helfern und Orgas ein ganz großes DANKE sagen.

Fachbereichsrat: Neues Dekanat gewählt

Wie angekündigt, hat der Fachbereichsrat in seiner gestrigen Sitzung das neue Dekanat des Fachbereichs Informatik gewählt. (In den Klammern stehen die Stimmen für Ja-Nein-Enthaltung.)

  • Prof. Karsten Weihe wurde einstimmig (10-0-0) zum Dekan und Dekan für Lehramtsbildung gewählt
  • als Prodekane des Fachbereichs wurden Prof. Mira Mezini mit 9-1-0 und Prof. Irena Gurevych mit 7-1-2 Stimmen gewählt

Der Dekan für Lehrerbildung existiert an jedem Fachbereich, der Lehramtsstudenten betreut. Diese Dekane werden ins Zentrum für Lehrerbildung entsandt, dessen Direktor auch Prof. Weihe ist.

Fachbereichsrat wählt am 17.6. ein neues Dekanat

Am 17. Juni tagt um 14 Uhr c.t. in S2|02 B002 das höchste Gremium am Fachbereich, der Fachbereichsrat (FBR). Neben einigen normalen Punkten steht auch das Thema „Dekanatswahl“ auf der Tagesordnung.

Das Dekanat ist die Leitung eines Fachbereichs und besteht bei uns aus dem Dekan und zwei Prodekanen. Momentan sind dies Prof. Weihe bzw. Prof. A. Buchmann und Prof. Huss. Der Dekan hat hier auch die Geschäfte des Studiendekans übernommen, wodurch er auch letztverantwortlich für Studium und Lehre am Fachbereich ist. Er vertritt den Fachbereich gegenüber dem TU-Präsidium und der Öffentlichkeit.

Neben diesen drei Posten, die am Donnerstag neu besetzt werden sollen, meint man mit Dekanat manchmal auch die Fachbereichsverwaltung. Dies sind Mitarbeiter, die weder in Lehre noch in Forschung tätig sind, sich aber etwa um Lehrveranstaltungs- und Raumplanung, HiWi-Verträge, Finanzen und Marketing kümmern. Auch das Studienbüro und die Fachstudienberatung gehören dazu – all diese Personen werden allerdings nicht vom FBR gewählt, sondern vom Dekan eingestellt.

Am Donnerstag nun wird gewählt, da die aktuelle Amtszeit Ende August endet und die nächste reguläre FBR-Sitzung erst im September ist, nach der „Sommerpause“. Dekan Weihe stellt sich für zwei weitere Jahre als Dekan zur Verfügung, er wird als Prodekane Prof. Gurevych und Prof. Mezini vorschlagen, ebenfalls für zwei Jahre.

Die Sitzung des FBR ist öffentlich, die Dekanatswahl findet allerdings in geheimer Abstimmung statt. Die Mitglieder des FBR werden übrigens bei den Hochschulwahlen direkt gewählt, welche dieses Jahr wieder vom 21. bis 24. Juni in den Mensen Stadtmitte und Lichtwiese stattfinden.